Verhaltenstherapie

Verhaltenstherapie

Die Verhaltenstherapie kann uns helfen, dass wir uns von Stress und Ängsten zu befreien. Aber auch bei Zwängen wird sie oft angewendet. Die erste Wahl ist sie auch bei der depressiven Phase. Dafür stehen ihr eine Menge an Techniken zur Verfügung. Sie wird meist kurz VT abgekürzt.

Was ist die Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie ist eine systematische Anwendung von Lernprinzipien, um die Auftretenswahrscheinlichkeit erwünschter Verhaltensweisen zu fördern und/oder die Auftretenshäufigkeit problematischer Verhaltensweisen zu reduzieren (nach R.J. Gerrig 2018, Verhaltensmodifikation).

Was heißt das?

Die VT ist Standard in der Psychotherapie. Sie kann helfen, die Menge an guten Verhalten zu erhöhen. Sie hilft aber auch, schlechte Muster im Handeln zu minimieren oder gar ganz zu löschen. Durch die VT können wir ein Verhalten rasch erlernen oder oft auch löschen.

Die Art und Weise des Vorgehens sind meist durch die Wissenschaft überprüft, weil die VT schon von je her empirisch war und heute noch ist. Es ist klar, dass im Studium der Psychologie viel über das Verhalten geforscht wird. Das ist gut für die VT, aber de facto noch besser für leidende Menschen. Sie haben damit die Chance ihr Leiden zu befreien.

Für wen hilft die Verhaltenstherapie?

Die VT hat sich oft beim Lösen von vielen Problemen als erfolgreich erwiesen. Dasselbe gilt für psychische Störungen. Die Methoden der VT werden täglich mehr und auch besser, weil sich weltweit Forscher um das Wohl der Menschen bemühen. Hier eine kleine Auswahl.

Angst

Gerade bei Angst hat die VT gute Ergebnisse erzielt. Es gibt verschiedene Ängste und Forscher untersuchten alle, sodass es viele Methoden gibt, um Ängste zu mindern oder gar zu löschen. Aber die Angstforscher suchen immer weitere Wege, um mit Angst gut und schnell umzugehen.

Burnout- Syndrom

Viele kennen das Gefühl, ausgebrannt zu sein. Obschon das Syndrom relativ „neu“ ist, fanden Verhaltensforscher viele Mittel gegen das Ausbrennen. Weil der Stress für die meisten von uns nicht weniger, sondern mehr wird, sind viele Forscher dran, um den Stress entgegenzuwirken.

Depression und depressive Episode

Die VT wird auch bei Depression oft und gut eingesetzt. Ob in Kliniken oder in Praxen, die VT ist die häufigste Wahl in der Therapie. Das liegt vor allem daran, dass die VT sehr eng mit der Wissenschaft verwurzelt ist.

Zwänge

Die Verhaltenstherapie hat auch sehr gute Nachweise bei Zwangsstörungen gezeigt. Zwänge und Ängste haben viel gemein, weil in einem Zwang auch immer eine Angst steckt. So wie die VT bei Ängsten wirkt, so wirkt sie auch bei Zwängen.

Lebenskrisen

Lebenskrisen kommen leider immer Mal in unser Leben vor. Sie treten nicht nur plötzlich auf, sondern können auch lange anhalten. Mache Krisen sind sehr intensiv und lassen eine Spur von seelischen Narben. So hat die VT hier auch viele Mittel und kann auch hier helfen.

Falsche Glaubenssätze

Die kognitive Therapie hat schon sehr vielen Menschen bei Ängsten und Zwängen geholfen. So hilft sie auch in einer depressiven Phase. Fühlst du ab und zu Absurdes und findest du dein Handeln ab und an sehr seltsam? Ein Verhaltenstherapeut und eine Verhaltenstherapeutin könnten dir da gut helfen, damit du dich wieder wohlfühlst in deiner Haut.

Wie geht die Verhaltenstherapie vor?

Praxisraum im Berlin

Zu Beginn gibt es ein Gespräch. Es wird untersucht, was das Problem ist. Es wird alles in Betracht gezogen, was mit dem Problem zu tun haben könnte. Bei der VT geht es heute nicht mehr nur um das Verhalten. Es werden auch Gefühle und die Sinne untersucht. Auch wird auf körperliche Leiden geachtet.

Oft treten Probleme auch zwischen Menschen auf. Weil Konflikte unter Paaren meist sehr quälend sind, ist das bei der VT immer auch ein Thema. Auf der Arbeit kann es zu Mobbing oder auch zu einem Burnout kommen. Daher ist das Soziale immer auch für den Verhaltenstherapeuten sehr wichtig.

Ist das Problem klar ist, dann werden vereint Ziele bestimmt. Damit beginnt die Lösung des Problems. Es stehen viele verhaltenstherapeutische Wege zur Verfügung.

In der Therapie wird man immer als Mensch wert geschätzt. Somit stellt man sich das Ziel für der Therapie meist selbst- mit Unterstützung. Die VT geht von einem inneren Wachstum aus. Das Wachstum entsteht, wenn man für sich selbst sorgen kann und seine Ziele selbst in die Hand nimmt.

Damit das geschieht, bringen Sie auch selbst Ideen zur Lösung hervor, weil es ja auch Ihr Leben ist. Ihre Ideen werden dann Schritt für Schritt umgesetzt. Teilziele werden bewusst angesteuert und erreicht. Sie lernen so zu handeln, dass Sie mit dem Ergebnis zufrieden sein können. Nach dem Motto: Du handelst und du handelst gut. So können Sie mehr Vertrauen zu sich selbst finden. Haben Sie mehr Vertrauen zu sich selbst, dann verhalten Sie sich auch sicherer und damit auch besser. Als Beispiel braucht ein ängstlicher Mann dann keine Dinge mehr vermeiden. Er kann die Dinge dann mutig angehen.

Was kann die Verhaltenstherapie ändern?

In der VT bekommen Sie Hilfe, um sich selbst zu helfen. Die VT hat Lösungen für die Probleme vieler Art. So gehören Probleme aller Art und auch Krisen zum Leben dazu. Die Methoden sind meist durch die Wissenschaft überprüft. Sie lernen mit einem besseren Blick auf die Dinge zu schauen. Sie können lernen, Entscheidungen für sich zu treffen. Auf die Weise kommen Sie auch aus der Opferrolle heraus. Stecken Sie im Leben fest, dann können Sie den Umbruch annehmen und Ihr Leben bewältigen.

Wir erklären hier wichtigsten verhaltenstherapeutischen Modelle:

Operantes Konditionieren

Operantes Konditionieren hilft z. B. bei Problemen, die beim Lernen in der Schule entstehen. Diese Art von o.K. wird hier bei Youtube sehr gut und witzig aufgezeigt. Wir lernen durch das o.K auch Dinge, die wir aufschieben, zu erledigen.

Kognitive Therapie

Die kognitive Therapie setzt bei Glaubenssätzen an. Sie werden auch Dogmen genannt, von Dogma als Einzahl. Sie sind uns meist gar nicht so bewusst. Aber sie können sehr hinderlich sein. Die Dogmen können uns in Angst versetzen oder auch in eine depressive Phase fallen lassen. Werden die Dogmen ausgetauscht, dann geht es einem oft schon viel besser.

Entspannungsmethoden

Methoden der Entspannung gehören auch zu der VT. Es gibt ganz verschiedene Varianten, um zu entspannen. So gibt es die PMR und das autogene Training. Dazu zählt aber auch die Meditation, weil sie sozusagen die Mutter der Entspannung ist. Damit will man kein Yogi aus dir machen. Aber gerade um Stress und damit auch Angst zu mindern, kann es sehr sinnvoll sein, mal alles loszulassen.

PMR= Progressive Muskelrelaxation

Konfrontationsverfahren

Die Verfahren der Konfrontation haben sich bei Ängsten und vor allem bei Phobien bewährt. Auch bei Zwängen findet die Metode sehr oft Einsatz. Zuerst wird gelernt, sich zu entspannen, um später mit dem Objekt, das Angst macht, im nahen Kontakt zu sein und es auszuhalten.

Achtsamkeitstraining

Achtsamkeitstraining wird heute sehr oft eingesetzt. Sie wird oft von Psychotherapeuten empfohlen. In Kliniken wird sie oft als Mindfulness nach Jon Kabat-Zinn trainiert. Es geht darum, im Hier und Jetzt zu verweilen und das meist auch mithilfe des Körpers. Auch hier geht es also um eine Art von Raus aus dem Stress und rein in die innere Ruhe. Wir vergessen für eine Weile alle Probleme, indem wir einfach alles loslassen. Das Training hat aber noch sehr viel mehr zu bieten. Dazu gehört auch die Konzentration länger auf etwas gerichtet zu sein und den Fokus zu behalten. Bei Angst und depressiven Phasen zeigten die Übungen sehr gute Resultate. Die Übungen haben empirisch sehr überzeugt. Sie machen sogar in der Regel viel Spaß.

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