Stress vermeiden

Stress haben wir alle mal und das ist auch gut so. Bis zu einem gewissen Punkt macht uns der Stress stärker. Stress kann aber auch ungesund werden. Daher sollten wir Stress vermeiden.

Grad der Stärke

Stress kann intensiv sein, sodass er uns überfordert. Wir fühlen uns nicht wohl, mit zu viel Stress. Kurzfristig ist das meist verkraftbar.

Grad der Zeit

Stress kann zeitlich lang anhalten. Bei einigen Menschen hört der Stress gar nicht auf. Zum Beispiel kann der Job stressig sein oder die Familie. Der Stress kann Jahre bestehen. Dann kann Stress zu einem großen Problem werden.

Was ist Stress überhaupt?

Stress ist ein Zustand des Körpers und der Psyche. Beide reagieren auf den Reiz, den man Stressor nennt. 

Stress entsteht durch unsere Bewertung

Es gibt also einen Reiz. Der Reiz ist erst einmal neutral. Wir nehmen den Reiz wahr und bewerten ihn. Haben wir ihn bewertet, dann reagieren wir. Ist uns der Reiz auf die eine oder andere Weise zu viel, dann reagieren wir mit Stress.

Reiz  —> Bewertung —>  Reaktion


Zwei Arten von Stress gibt es. Es gibt den Eustress und den Disstress.

Eustress

Der Eustress ist ein guter Stress, er fordert uns heraus. Zum Beispiel kann ein freudiger Besuch Stress in uns auslösen. Wir nehmen ihn an und lösen die Aufgabe.

Disstress

Dann gibt es den Disstress. Der tut uns nicht gut. Das ist der Stress, der uns so richtig fertigmachen kann. Was für den einen eine harte, aber gute Nuss ist, das ist für andere nicht erfüllbar. Ist das für uns ein Disstress, kann uns das richtig Angst machen. Ob es nun die eine oder die andere Form ist, das entscheidet unsere Bewertung. Den Disstress sollten wir langfristig vermeiden.

Wie zeigt sich Stress?

Körper: Stress zeigt sich körperlich zeigen, wie auf der Haut; auch den Fingernägeln. In einer stressigen Situation haben wir einen starken Puls und Adrenalin wird ausgeschüttet.

Emotional: Aber wir erkennen auch Stress auf der emotionalen Seite. Wir sind dann aufgewühlt. Die Emotionen fahren dann mit uns Achterbahn.

Kognitiv: Auch Gedanken können Stress auslösen oder mit beteiligt sein. Wir sind dann nicht bei der Sache. Manche sind dann nervös. Andere fühlen sich vom Kopf her überfordert.

Der Dauerstress

Auf lange Sicht tut uns Stress gar nicht gut. Er kann uns dann erschöpfen. Unsere Energie geht dann zur Neige. Wir können uns nicht mehr gut konzentrieren. Oft können wir dann auch nur noch schlecht schlafen. Zum Teil nehmen wir dann Dinge auch ganz falsch wahr.

Stress kann uns krank machen, gerade wenn er von Dauer ist. >>Bei Dauerstress gerät die wohlgeordnete Zusammenarbeit des sympathischen und parasympathischen Nervensystems durcheinander, was früher als vegetative Dystonie, psychovegetative Störung oder funktionelle Störung bezeichnet wurde und heute als somatoforme Störung bekannt ist. Viele derartigen Störungen zeigen sich kaum in einer isolierten Erregung des sympathischen und des parasympathischen Nervensystems, sondern in einer Kombination aus Symptomen beider Nervensysteme.<<¹

Aus den Folgen von zu viel Stress können Ängste entstehen oder ein Burnout-Syndrom. Auch kann sich daraus eine Depression entwickeln. Aus dem Grund sollten wir starken Stress vermeiden.

Stressabbau oder Stress vermeiden:

Es gibt jetzt schon sehr viele Wege, um Stress abzubauen. Hier sollen dir nur einmal kurz eine bekannte Form schrieben werde. In der Psychotherapie lernst du unter anderem den Stress durch das Stressimpfungstraining (nach Maischenbaum) anders zu bewerten. Du lernst dann in der Situation entspannter zu sein und Stress zu vermeiden. 

Das Antistress-Training der Verhaltenstherapie ist auch für alle geeignet, die sich überfordert fühlen. 

Aber jeder Therapieform hat derweil ihr eigene Theorie, wie man mit Stress umgeht. Generell gibt die Psychotherapie gute Möglichkeiten, um gegen die Angst vorzugehen.

Dazugehöriger Begriff: Angst und Angststörung, Burn-out-Syndrom, Depression

¹ Die Angst vor Krankheiten, H.MORSCHITZKY, T.HARTL,Patmos Verlag, 2012, Seite 149

Psychotherapie-Praxis

Andreas Kawallek

Praxis (HPG): Neue Gartenstraße 52 c,

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0176/61 48 80 78

kawallek@heilkundigepsychotherapie.de

Internet: www.heilkundigepsychotherapie.de

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