Aufschieben

Aufschieben: das Fachwort ist Prokrastination, man nennt es auch Aufschieberitis. Gegen das Aufschieben können wir etwas tun.

Wir lassen gern einmal etwas liegen, das ist normal. Normal ist es aber nicht, wenn wir wichtige Dinge zu lange aufschieben oder vieles auf einmal.

Jo schiebt viel vor sich her. So werden Briefe nicht geöffnet und zu spät beantwortet, wenn er überhaupt antwortet und alles, was Ämter betrifft, rührt er noch weniger an.

Er schiebt das Wichtige vor sich her. Wenn er ein Amt anrufen muss, dann macht er es – irgendwann. Er hat keine Angst davor, ihm fehlt mehr der Kick. Andere schieben aus Angst auf, Jo braucht den Kick.

Wird es dann richtig unangenehm, reagiert er und arbeitet die ganze Nacht durch und gibt pünktlich um 8 Uhr sein Bericht ab. Aber das Durcharbeiten belastet ihn, er ist dann tagelang müde.

Jo ist ein Erregungsaufschieber. Er braucht den Kick und fängt vieles auf den letzten Drücker an. So genießt er den Hochdruck, der in der Schlussphase eintritt. Er fühlt sich dadurch kreativer. Aber es macht in fertig. Es kommt auch vor, dass er das eine oder andere versemmelt.

Die 152 Briefe öffnet er noch nicht. Er kann es einfach nicht, ihm fehlt die Motivation. Schamgefühle kommen dann bei ihm auf und Schuldgefühle auch.

Jo hat viele Möglichkeiten, das Aufschieben zu unterbinden. Er lernt ein paar Regeln zum Aufschieben. Durch die Regel bekommt er die nötige Motivation. Er will gleich damit beginnen.

Dazu gehört zum Beispiel, sich eine Deadline setzen und mit den schwersten oder wichtigsten anfangen. Jo macht sich jetzt weniger Druck und zerlegt große Aufgaben in kleinere.

Bei Fragen stehe ich dir gern zur Verfügung.

Therapeut und Coach: Andreas Kawallek

Praxis (HPG): Neue Gartenstraße 52 c,

15517 Fürstenwalde/Spree

Telefon: 0176/61 48 80 78

E-Mail: kawallek@heilkundigepsychotherapie.de

Webseite: www.heilkundigepsychotherapie.de

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